Wenn ich mir die Suchbegriffe anschaue, worüber Suchmaschinen Leser auf meine Webseite gesteuert haben, liegt “Prostitution” direkt hinter “Deutsche in Irland” auf Platz 2.

Es ist schon bemerkenswert, wenn man bedenkt das Prostitution in Irland illegal ist.  Wie in meinem Beitrag “Prostitution hat ein neues Gesicht” bereits erklärt, werden Prostituierte seit Anfang 2017 nicht mehr strafrechtlich verfolgt. Allerdings werden nach wie vor Prostituierte sowie Freier, welche ertappt werden, mit Vor-, Nachnamen und Wohnort in den Medien genannt. Dieses “name and shame” Verfahren soll abschrecken.

Seitdem man nur noch Freiern seit Anfang 2017 an die Wäsche geht, wurde bisher ein 65-jähriger Mann zu einer Geldstrafe von 200€ verurteilt. Das ist wahrscheinlich weniger, als was der Verurteilte für die Dienste der Prostituierten bezahlt hat.

Am letzten Aprilwochenende 2019 hat die irische Polizei in sechs Revieren entsprechende Kontrollen durchgeführt.
36 Verdächtige Männer wurden verhört und die Sachverhalte an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Greift die Polizei nun tatsächlich durch? Die Polizei Irlands glaubt nicht wirklich an die geltende Gesetzgebung und verhält sich sehr schleppend bei der Umsetzung geltenden Rechts. Die Staatsanwaltschaft wird nun prüfen, ob eine Anklage gegen die 36 Männer erhoben wird. Ich werde darüber berichten.

Neben “Prostitution in Irland” lauten die meisten Suchbegriffe “Deutsche in Irland“, “Elfenwelt“, “Gesundheitswesen“, “Landwirtschaft“, “Getränke im Pub“, “neues Leben in Irland”  und “Bildungswesen“.