Schlagwort: Volk

Als Moslem im heutigen Irland

Eine Recherche der “Irish Times” hat ergeben, dass junge Moslems im modernen Irland kaum Opfer rassistischer Übergriffe oder Bemerkungen sind. In einem Artikel vom 28. Januar 2017 schreibt Patsy McGarry über fünf junge Sunniten Moslems, welche in Irland aufgewachsen sind und über die Jahre Erfahrungen in der Grundschule, sowie weiterführenden Schule und Universitäten gemacht haben. Geschichte des Islams in Irland Die “Islamic Foundation of Ireland” wurde 1959 von jungen Moslems gegründet. In erster Linie handelte es sich bei den Gründern um Studenten des “Royal College of Surgeons” (Hochschule für Chirurgen) in Dublin. 1976 wurde das erste islamische Zentrum für gesamt Irland...

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Irland und die Flüchtlinge

Irland ist nicht das Land, an welches Flüchtlinge in erster Linie denken. Über viele Jahrzehnte war Irland das Armenhaus Europas. Bis Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre war Irland ärmer als Portugal. In Irland galt es in erster Linie sich um die eigene Armut zu kümmern, bevor man andere Hilfsbedürftige empfangen konnte. Das heißt aber nicht das keine Flüchtlinge ihren Weg nach Irland gefunden haben. Deutsche Flüchtlinge In den 30er und 40er Jahren nahm Irland etwa 400 Flüchtlinge aus Deutschland auf. Zunächst Juden oder auch politische Flüchtlinge. Ganz besonders Geschäftsleute oder Gelehrte, welche der irischen Gesellschaft nützlich sein...

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Schule ohne kirchliche Taufe?

96% aller Grundschulen werden durch die Schirmherrschaft einer religiösen Einrichtung geführt. Über 90% aller Grundschulen werden aufgrund der mehrheitlich römisch-katholischen Bevölkerung durch die Schirmherrschaft der katholischen Kirche geführt. Nicht nur gibt es in Irland keine Schulpflicht, sondern die Schulen sind momentan auch nicht verpflichtet ein Kind aufzunehmen. Schulen, welche durch eine kirchliche Schirmherrschaft geführt werden, behalten sich das Recht vor, lediglich Kinder ihrer jeweils eigenen Konfession aufzunehmen. Das führt dazu, dass Eltern ihre Kinder taufen lassen, nur um sicher zu stellen, dass die Kinder in der Schule ihrer Gemeinde aufgenommen werden. Der irische Kultusminister, Richard Bruton, möchte dem jetzt ein...

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42 Tage seit den Nationalwahlen…

…und immer noch keine Regierung Irland’s Parlament hängt im Limbo. Sechs Wochen sind vergangen seit den Nationalwahlen und die vom Volk gewählten Abgeordneten sind immer noch nicht in der Lage eine Regierung zu bilden. Wie bereits während des Wahlkampfes angekündigt, ist keiner der Parteien, Gruppierungen oder Unabhängigen, bereit zusammen zu arbeiten. Das Volk wird unruhig. Auf Dauer kann ein Land ohne Regierung nicht bestehen. Diesen Zustand hat Irland seit Gründung des Staates noch nie erlebt. Irland hat ein paar ernsthafte Probleme. Tausende von Menschen sind der Obdachlosigkeit ausgesetzt – ein Problem welches Tag für Tag schlimmer wird. Irland erholt sich momentan sehr langsam von einer äußerst schmerzhaften Wirtschaftskrise. Was Irland jetzt braucht ist Stabilität, mit anderen Worten, Irland braucht eine entscheidungsfähige Regierung. Momentan hat Irland eine “Hausmeister”-Regierung. Das heißt, der Premierminister und die Minister dieser Regierung haben kein Mandat wichtige Entscheidungen zu treffen. Sie sind lediglich noch im Amt um im Falle einer Krise die Zügel zu halten. Irland hat nach wie vor ein riesiges Problem im Bezug auf das Gesundheitswesen. Auch im Bildungswesen liegt so einiges im Argen. Die scheidende Regierung hat eine Krisenstimmung im Kreise der irischen Lehrer hinterlassen, welche bereits zu Streiks geführt hat und zu noch mehr Streiks führen wird. Überhaupt fordern viele Bereiche der Wirtschaft Gehaltserhöhungen. Während des Wahlkampfes hat die scheidende Regierung immer wieder erklärt das sie für die Beendigung der Wirtschaftskrise verantwortlich sind....

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Oster Aufstand 1916 – Freiheitskampf oder Terrorakt?

Amazon.de Widgets Es ist spannend den Wandel der irischen Gesellschaft mitzuerleben. Die Legitimität des legendären Osteraufstandes von 1916 zu hinterfragen, wäre bis vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen. Dieses Jahr, zum 100. Jahrestages dieses Ereignisses haben die Bürger und somit auch die Medien tatsächlich den Mut genau dies zu tun. Wenn man bisher immer von den Helden der Rebellen sprach, so fragt man jetzt auf einmal “und wer hat ihnen den Auftrag gegeben?”, bzw. “war es nötig so viel Blut zu vergießen?”, oder “wie lässt es sich rechtfertigen das diese Rebellen unbewaffnete Polizisten auf dem Gewissen haben?” und “warum mussten so viele Kinder sterben?” Rebellion ohne Mandat Kritiker behaupten heute, dass die Verantwortlichen, welche den Osteraufstand gelenkt hatten vom Volk nicht gewählt waren und somit kein Mandat hatten sich im Namen des irischen Volkes gewaltsam zu erheben. Befürworter des Aufstandes wiederum behaupten, dass diese Kritiker die Realität des damaligen Irlands nicht richtig einschätzen können. Irland im Jahre 1916 war kein demokratischer Staat, wo man die Bürger erst einmal befragen, oder gar zur Urne bitten konnte, um von ihnen den Auftrag erteilt zu bekommen um sich in ihrem Namen zu erheben. Die Befürworter behaupten auch, dass ohne diesen Aufstand, Irland unter Umständen heute noch nicht frei wäre. Es stimmt wohl, dass der Aufstand nicht zu einer unmittelbaren Befreiung Irlands geführt hat, aber die Wurzel dazu wurde gesetzt. Töten von unbewaffneten...

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