Die Projekte die ich hier vorstelle, sind nur ein kleiner Einblick, in was ich so tue wenn ich sonst nichts zu tun habe ;-).

Aufgrund meiner Tätigkeit mit den Medien, habe ich gute Verbindungen zu allen Medienanstalten Irlands.

Das nutze ich

Irland, eine Insel abseits vom Rest der europäischen Zivilisation hat viele Reize, aber auch genauso viele Defizite.
Themen mit denen wir uns in Mitteleuropa seit Jahrzehnten auseinandersetzen (oft ohne Erfolg), erreichen in Irland nur mühsam die Aufmerksamkeit die sie verdienen.

Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Menschen mit besonderen Bedürfnissen, oder wie wir in Deutschland sagen würden “Behinderten” ist man lange nicht gerecht geworden. Sie wurden ins Abseits getrieben – nach dem Mottoaus den Augen, aus dem Sinn“.

Auch wenn man über die letzten Jahre einige Fortschritte errungen hat wenn es um die Betreuung der Menschen geht, die es wirklich brauchen – so hat man es fast immer versäumt für die Menschen zu sorgen die in Rollstühlen leben müssen.

Behindert, oder behindern?

Behindert seien sie, hieß es. Doch behindert ist nur der Mensch, für den man Behinderungen nicht beseitigt.

Im Rollstuhl zu sitzen ist keine Behinderung. Sich vor einem Lokal zu befinden und die, an der Außenwand, aufgehängte Speisekarte nicht lesen zu können, ist eine Behinderung.

Vor einem Lokal zu stehen, ist keine Behinderung, aber nicht zu wissen ob sie über eine Toilette verfügen, die für mich zugänglich ist, ist eine Behinderung.

Versperrte Bürgersteige, zugestellte Hotelzimmer etc., dass sind Behinderungen.

Sagen wir mal, Sie haben ein Auto, aber keine Straße oder keinen Parkplatz. Sind Sie jetzt behindert, oder behindert man Sie?

Weihnachtsmann Projekt

Am 22. Juli 2004 verließ ich, gekleidet als Weihnachtsmann, Midleton in County Cork um 1.000 Meilen in 7 Tagen durch Irland zu reisen.

Sinn und Zweck dieser Reise war es, ein delikates und doch brandheißes Thema, nämlich die ständig ansteigende Anzahl von Selbstmorden in Irland, aufzugreifen.

Bettel Projekt

Sind Sie jemals in den Straßen Ihres Ortes unterwegs gewesen, haben Bettler gesehen und sich gewundert, was die wohl am Tag so einnehmen?

Nun, ich schon. Schon oft bin ich durch die Straßen Deutschlands oder Irlands gegangen und habe mich gefragt, was die Menschen dazu bringt zu betteln. Was bringt die Menschen dazu ihren Stolz beiseite zu legen? Um wieviel Geld geht es hier eigentlich? Warum stiften manche Eltern ihre Kinder zum Betteln an?

Fünf Tage lang war ich „verdeckt” unterwegs. Ich bettelte für fünf Tage an fünf verschiedenen Orten und war sehr überrascht über die Freundlichkeit die mir entgegen gebracht wurde.

Machen Sie es sich gemütlich und lesen Sie auf den folgenden Seiten die Berichte, die ich während meiner Betteltour geschrieben habe.

Alle Gelder die ich während dieses Projektes erbettelt habe, sind der Simon Community (Einrichtung für Obdachlose) zugute gekommen.

Schauen Sie hinein in meine Projekte und denken Sie, wenn auch nur einen kurzen Moment, darüber nach.

Ich danke Ihnen

Wolfgang