Kategorie: Gott

Hochkreuze Irlands

Das irische Hochkreuz, auch oft als keltisches Hochkreuz bekannt, diente ursprünglich nicht dazu um Grabstätten zu markieren. Die irischen Hochkreuze dienten dazu heilige Stätten zu markieren. Es gab immer vier Hochkreuze. Ein Westkreuz, ein Ostkreuz, ein Südkreuz und ein Nordkreuz. Zwischen diesen Kreuzen befand sich der Kern der heiligen Stätte. Westkreuz von Clonmacnoise – 10. Jh.   Hoch dekoriert Die Kreuze wurden mit einzigartig feinen Steinmetzarbeiten versehen. Tafeln die auf der einen Seite Bildnisse der Evangelien darstellten, oder keltische Kunst, so wie den keltischen Knoten. Heidnische Götter Ferner hat man Kreuze gefunden, die auch heidnische Götter, oder gar Figuren anderer Religionen abbilden. Damit hat man versucht, anders glaubende Menschen an die neuen christlichen Symbole zu führen. Die steinernen irischen Hochkreuze, wie sie auch genannt werden, stammen ab dem späten 8. Jahrhundert und verfügen meistens über einen Ring. Der geheimnisvolle Ring Pragmatisch Dieser Ring hat Historikern lange die Köpfe zerbrochen. Die einen behaupteten das der Ring rein pragmatische Gründe hätte. Er solle die Arme des Kreuzes stützen. Führung am Muiedach Kreuz   Die Erdplatte Andere wiederum behaupteten das der Ring im irischen Hochkreuz die Erdplatte symbolisieren sollte und die vier Arme die Himmelsrichtungen, in welche das Wort Gottes verbreitet wurde. Die Sonne/der Mond Inzwischen hat man sich jedoch darauf geeinigt, dass der Kreis das heidnische Symbol der Sonne, bzw. des Mondes zum Ausdruck bringen soll. Das heidnische Symbol für das...

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Religion

Religion spielt in Irland auch heute noch eine große Rolle. Wenn Sie einen Iren fragen wie wichtig Religion für ihn/sie ist, werden Sie wahrscheinlich hören “nicht wirklich wichtig”. Tatsache ist, dass 84.12% der Bevölkerung der Republik Irland bei der Volkszählung von 2011 angegeben hat, dass sie sich der römisch-katholischen Konfession bekennen. Tatsache ist auch, dass bis zu 80% (regional unterschiedlich) der römisch-katholischen Bevölkerung regelmäßig zur Messe geht. Es ist eine Tradition. Keine Kirchensteuer Diese Tradition wird von Generation zu Generation weitergegeben. Die Kirche ist mehr als ein Ort der Andacht. Es ist ein Ort der sozialen Kontakte, der Begegnung. Hier...

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Oliver Cromwell

Mitte des 17. Jahrhundert. Es tut sich wieder etwas in England. Oliver Cromwell, ein Puritaner ohne gleichen, stürzt das englische Königshaus und ruft die Republik England aus. Cromwell ging die Kirchenreform nicht weit genug. Die anglikanische Kirche hat an vielen Ritualen und Gebräuchen der römisch-katholischen Kirche festgehalten. Sie stufen sich zwar als protestantische Kirche ein, sehen sich aber auch als die einzigen wirklichen Katholiken. Sie haben sich in erster Linie vom Papst gelöst. Die Truppen von Oliver Cromwell wüteten auf den britischen Inseln. Sie raubten den Kirchen die Dächer, sie verwandelten Kathedralen in Pferdeställe. Sie benutzten Taufbecken als Pferdetränken....

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Frühes Christentum

Das frühe Christentum begann in Irland mit dem 5. Jahrhundert. Das war in erster Linie die Zeit des Heiligen Palladius, der Heiligen Brigid und des Heiligen Patricks. Ganz besonders der Heilige Patrick hatte eine ausgeklügelte Strategie, die heidnischen Iren dem Wort Gottes näher zu bringen. Und zwar begann er in der irischen Hierarchie ganz oben. Er bekehrte zunächst die Könige Irlands. Frühchristliche Anlagen Mit der Bekehrung der Könige Irlands war er sich deren Schutz sicher. Nicht nur das, sondern die bekehrten Könige zeigten sich erkenntlich und beschenkten Patrick und seine Gefolgsleute reichlich mit Ländereien, welche genutzt wurden um frühchristliche...

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