Kategorie: Wirtschaft

Die Post geht ab

Die irische Post steht kurz vor dem Ruin. Seit November steht fest, dass falls nicht sehr bald etwas passiert, wird der semi staatliche Betrieb dem sicheren Untergang nicht mehr entgehen können. Momentan heißt es tatsächlich, die Post sei nicht in der Lage, die Löhne und Gehälter des nächsten Monates zu bezahlen. Heute wurde bekannt, dass baldmöglichst eine Postkarte, bzw. ein Brief innerhalb Irlands 1€ kosten wird. Das ist ein Anstieg von 38%. Zur Zeit kostet eine Postkarte/Brief noch 0,72€. Der genaue Zeitpunkt der Anhebung wurde nicht bekannt gegeben. Erst im vergangenen Juli ist das Porto für nationalen und internationalen...

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Irische Wälder sollen wachsen

Vor etwa 10.000 Jahren war mindestens 80% der Gesamtfläche Irlands bewaldet. Die ersten Siedler rodeten kleine Flächen. Über die folgenden Jahrtausende wurde mehr und mehr Holz für wirtschaftliche Gründe geschlagen. Ab Mitte des 16. Jahrhunderts gab es kein Aufhalten mehr. Das ging bis in’s frühe 18. Jahrhundert. Ab dem frühen 18. Jahrhundert haben britische Großgrundbesitzer wieder begonnen ihre Flächen zu bewalden. Doch das war nicht von Dauer. Als es ab dem späten 19. Jahrhundert zu den lang überflüssigen Landreformen kam und die katholische irische Landbevölkerung Parzellen als Eigentum bekamen, waren diese Flächen sehr klein. Um wirtschaftlich das meiste aus diesen...

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Donald Trump und die Iren

22 der 45 US Präsidenten hatten, mit Ausnahme von Bill Clinton, nachweislich irisches Blut in ihren Adern. Präsident Clinton besteht darauf das er irischer Abstammung ist, obwohl es bis heute nicht nachgewiesen ist. Er beruft sich auf den Mädchennamen seiner Mutter, welche ursprünglich den irischen Nachnamen “Cassidy” trug. Nach Joe Biden hat nun auch Mike Pence, als Vize Präsident, irische Vorfahren. Eine Verbindung zwischen Irland und den USA gibt es immer irgendwo. Es gibt kaum einen Iren, der nicht Verwandte in Amerika hat. Bei Donald Trump ist es alles ein wenig anders. Wenn man lange genug forschen würde, käme...

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Dubliner Straßenbahn streikt über Ostern

Nachdem kurz vorm St. Patricks Tag ein Straßenbahnstreik abgewendet werden konnte, scheint ein Streik während des Oster Wochenende unabwendbar. Die LUAS Angestellten hatten ursprünglich fast 54% Gehaltserhöhungen gefordert. Bei zähen Verhandlungen hatte Transdev, die Betreibergesellschaft, etwa 18% Gehaltserhöhungen über 33 Monate angeboten. Mit diesem Angebot schafften sie es in letzter Minute den für St. Patricks Tag vorgesehen Streik abzuwenden. Mitglieder der Gewerkschaft SIPTU haben nun mit überwältigender Mehrheit die 18% als “unzumutbar” abgelehnt und sich dafür entschieden den zuvor geplanten Streik für das kommende Wochenende durchzuführen. Trittbrettfahrer Dublin Bus (Dubliner Stadtbus), Bus Eireann (Langstreckenbusse) und Irish Rail (irische Eisenbahn) beobachten die Ereignisse im Bezug auf LUAS und haben angekündigt das auch sie Gehaltserhöhungen fordern werden, welche an den Ergebnissen von LUAS gekoppelt sein werden. Unmut im Volk Langsam macht sich im Volk Unmut breit. Bei allem Verständnis für die Arbeitnehmer und deren Anstrengungen bessere Verdienste auszuhandeln, hat man kein Verständnis mehr dafür das die Streikdrohungen das ereignisreichste Wochenende der vergangenen 100 Jahre zu hijacken droht. Die Feierlichkeiten zum Osteraufstand von 1916 sind das größte Ereignis in der Geschichte des Staates und dies zu nutzen um Gehaltsforderungen zu stellen empfinden manche Iren als skandalös. Es gibt vereinzelt Stimmen welche sagen das sie im Falle eines Streikes nie wieder die Dubliner Straßenbahn benutzen...

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Streik der Straßenbahn

Die Mitarbeiter der Dubliner Straßenbahn LUAS zeigen sich dieses Jahr Streik freudig. Die Mitarbeiter des Straßenbahnbetreibers Transdev fordern  bis zu 53,8% Gehaltserhöhungen, Transdev jedoch bietet lediglich bis zu 3%. Es gilt diese Kluft zu überbrücken. Jeder Streiktag kostet 100.000 € an Subventionen In den vergangenen Wochen haben die Mitarbeiter des Straßenbahnbetriebes bereits an vier Tagen die Arbeit niedergelegt. Auch heute dem 8. März sollten die Schienenfahrzeuge eigentlich ruhen, doch um aktuellen Gesprächen nicht im Weg zu stehen, wurde der für heute geplante Streiktag ausgesetzt. Transdev verliert jeden Streiktag bis zu 100.000 €. Vergangenes Jahr hat der Betreiber der Straßenbahn bereits einen Verlust von etwa 700.000 € eingefahren. Die angehenden Streiks helfen nicht den finanziellen Engpässen der Firma und könnte letztendlich zum Aus von Transdev führen. Kommende Feiertage im Visier SIPTU zeigt sich Kompromissbereit Allerdings wird nach wie vor für den St. Patricks Tag am 17. März, dem Ostersonntag und Ostermontag (27. und 28. März) ein Stillstand der Fahrzeuge erwartet. SIPTU, die Gewerkschaft welche die Arbeiter repräsentiert hat sich bereits “Kompromissbereit” gezeigt und hat ihre Forderungen von bis zu 53,8% auf zwischen 27 und 30% gesenkt. Ein Sprecher von Transdev jedoch meinte das diese Forderungen nach wie vor vollkommen überzogen sind. Er meinte das er kein anderes Unternehmen kennt, welches solchen Forderungen gegenüber steht. SIPTU erklärte zuletzt das falls die Forderungen der Gewerkschaft nicht nachgegangen wird, wird der Straßenbahnverkehr bis auf weiteres eingestellt werden. Streik könnte...

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