Kategorie: Kultur

Prostitution hat ein neues Gesicht

Prostitution in Irland hat ein neues Gesicht. War Prostitution für Prostituierte und Freier seit langer Zeit ein Straftatbestand, so ist dies ab sofort nur noch für die Kundschaft der Fall. Mit einem neuen Gesetz, wird Prostitution für die Dienstleister dekriminalisiert, wobei der Käufer dafür angeklagt werden kann. Hier folgt man dem Beispiel von Schweden, Norwegen, Kanada und Island. Kritiker behaupten das dies das Problem der Prostitution nicht behandelt, sondern Prostitution würde weiter in den Untergrund getrieben. Auch die Polizei Irlands hat sich skeptisch geäußert. Man befürchtet das das Verhältnis zwischen den Behörden und den Sexarbeitern gestört werden könne. Angeblich hat...

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Boykott – der Ursprung liegt in Irland

Der Begriff Boykott fand seinen Weg in die internationalen Wörterbücher im Jahre 1880. Das war die Zeit des irischen Landkrieges. Als für einige Bauern in der irischen Grafschaft Mayo im Jahre 1880 die Ernte entweder ausfiel oder dermaßen schlecht war, dass sie kaum in der Lage waren ihre Familien zu ernähren, forderten die irischen Bauern einen Pachtnachlass von 25%. Der damalige Verwalter der Flächen, Captain Charles Boycott, bot lediglich 10% Pachtnachlass. Dies führte letztendlich dazu das nicht nur die betroffenen Bauern, sondern die gesamte Bevölkerung Charles Boycott mieden. Boycott fand kein Personal um seine Ernte einzufahren. Auch hatte er...

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1 Jahr, 11 Tote und und 64 Millionen Euro später

Vor einem Jahr berichtete ich über eine Schießerei im Dubliner Regency Hotel und äußerte im Rahmen des Beitrages das es wahrscheinlich der Anfang einer Reihe von Vergeltungsschlägen sein wird. Ein Jahr später zählen wir in diesem Zusammenhang 11 Tote. Fast jeden Monat wurde eine Person regelrecht hingerichtet. Manchmal auch zwei. Hier handelt es sich um zwei Familien (Clans). Auf der einen Seite haben wir die Kinehans und auf der anderen Seite die Hutch. Die Kinehan Gang geht jetzt soweit das sie auf Gerry Hutch eine Millionen Euro Kopfgeld ausgesetzt haben. Sie wollen ihn lebendig, um ihn zu Tode zu foltern....

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Als Moslem im heutigen Irland

Eine Recherche der “Irish Times” hat ergeben, dass junge Moslems im modernen Irland kaum Opfer rassistischer Übergriffe oder Bemerkungen sind. In einem Artikel vom 28. Januar 2017 schreibt Patsy McGarry über fünf junge Sunniten Moslems, welche in Irland aufgewachsen sind und über die Jahre Erfahrungen in der Grundschule, sowie weiterführenden Schule und Universitäten gemacht haben. Geschichte des Islams in Irland Die “Islamic Foundation of Ireland” wurde 1959 von jungen Moslems gegründet. In erster Linie handelte es sich bei den Gründern um Studenten des “Royal College of Surgeons” (Hochschule für Chirurgen) in Dublin. 1976 wurde das erste islamische Zentrum für gesamt Irland...

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Die Suppe ohne Salz

Die Iren mögen Salz, aber nicht beim Kochen. Grundsätzlich wird in der irischen Gastronomie mit minimaler Salzzugabe gekocht. Oft hört man internationale Gäste die sich beschweren, dass das essen fad sei, ungesalzen. Dann schauen sich die Gäste um und sehen wie der Ire am Nachbartisch seinen Salzstreuer heftig und mit Herzenslust über seinem Essen tanzen lässt. Auf der anderen Seite hört man oft Iren, welche aus dem Ausland in die Heimat zurückkehren, wie sie sich beklagen das das Essen im Urlaub versalzen war. Andere Länder andere Sitten. Wenn man eine Weile in Irland lebt, gewöhnen sich die Geschmacksknospen an...

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