Kategorie: Frühchristilich

Gallarus Oratorium

Das Gallarus Oratorium wird oft als ältestes Gebetshaus Irlands bezeichnet. Niemand weiß jedoch, wo diese Behauptung herstammt. Im deutschen Wikipedia steht auch das das angeblich aus dem 8. Jh. stammende Gebäude auf dem Gelände einer ehemaligen Klostersiedlung (7. Jh.) stehen soll. Tatsächlich haben umfangreiche Ausgrabungen ergeben, dass es dort nie eine frühchristliche Siedlung gab. Die Lage Das Gebetshaus steht auf einem Privatgelände im Westen der irischen Halbinsel Dingle. Man kann es erreichen indem man entweder auf dem Privatparkplatz parkt und im Besucherzentrum Eintritt bezahlt, oder man fährt an dem besagten Parkplatz vorbei, parkt wild auf einer engen Straße und...

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Old Mellifont Abbey (Alte Mellifont Abtei)

Old Mellifont Abbey ist vielleicht die bedeutendste Stätte des Christentums im Irland des 12. Jahrhunderts. Bis ins 12. Jahrhundert hatte Irland eine freie Kirche. Die Klöster Irlands waren nicht strukturiert, so wie man es auf dem europäischen Festland kannte. Jedes irische Kloster hatte eigene Regeln. Bis ins 12. Jahrhundert wurden viele irische Klöster von Männern wie von Frauen bewohnt und bewirtschaftet. Nicht selten waren es Ehepaare die die Klöster führten. Ankunft der Zisterzienser In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts gab es einen Erzbischof von Armagh, namens Malachias. Armagh war seinerzeit und ist auch heute noch der Sitz der irischen Kirchen. Malachias empfand die...

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Wicklow

Wicklow ist die 17 größte Grafschaft der 32 Grafschaften der Insel Irlands. Die Grafschaft ist etwa 30 km breit und fast 50 km lang. Mit ca. 136.000 Einwohnern ist Wicklow Bevölkerungstechnisch die 15 größte Grafschaft. Aus 2 wird 1 Wicklow ist tatsächlich die letzte Grafschaft Irlands, die gegründet wurde. Im Jahr 1606 hat man den Süden Dublins und den Norden Carlows zur Grafschaft Wicklow gemacht. Damals gab es einige irische Clans, die den Engländern das Leben äußerst schwer machten. Der bekannteste dieser Clans waren die O Byrnes. Mit der Gründung der Grafschaft und dem fast 200 Jahre späteren Bau der sogenannten...

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Hochkreuze Irlands

Das irische Hochkreuz, auch oft als keltisches Hochkreuz bekannt, diente ursprünglich nicht dazu um Grabstätten zu markieren. Die irischen Hochkreuze dienten dazu heilige Stätten zu markieren. Es gab immer vier Hochkreuze. Ein Westkreuz, ein Ostkreuz, ein Südkreuz und ein Nordkreuz. Zwischen diesen Kreuzen befand sich der Kern der heiligen Stätte. Westkreuz von Clonmacnoise – 10. Jh.   Hoch dekoriert Die Kreuze wurden mit einzigartig feinen Steinmetzarbeiten versehen. Tafeln die auf der einen Seite Bildnisse der Evangelien darstellten, oder keltische Kunst, so wie den keltischen Knoten. Heidnische Götter Ferner hat man Kreuze gefunden, die auch heidnische Götter, oder gar Figuren anderer Religionen abbilden. Damit hat man versucht, anders glaubende Menschen an die neuen christlichen Symbole zu führen. Die steinernen irischen Hochkreuze, wie sie auch genannt werden, stammen ab dem späten 8. Jahrhundert und verfügen meistens über einen Ring. Der geheimnisvolle Ring Pragmatisch Dieser Ring hat Historikern lange die Köpfe zerbrochen. Die einen behaupteten das der Ring rein pragmatische Gründe hätte. Er solle die Arme des Kreuzes stützen. Führung am Muiedach Kreuz   Die Erdplatte Andere wiederum behaupteten das der Ring im irischen Hochkreuz die Erdplatte symbolisieren sollte und die vier Arme die Himmelsrichtungen, in welche das Wort Gottes verbreitet wurde. Die Sonne/der Mond Inzwischen hat man sich jedoch darauf geeinigt, dass der Kreis das heidnische Symbol der Sonne, bzw. des Mondes zum Ausdruck bringen soll. Das heidnische Symbol für das...

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Irischer Rundturm

Rundturm von Glendalough Die Rundtürme des frühchristlichen Irlands wurden fast alle im 12. Jahrhundert gebaut. Die Türme sind in der Regel zwischen 28 und 32 m hoch und wurden in den meisten Fällen im Trockenbau, ganz ohne Mörtel oder sonstigen Bindemittel, gefertigt. Die Türme verfügen über 60 – 100 cm Fundament und die Bauzeit betrug etwa 12 Monate. Sie verfügten über zwei bis sechs hölzernen Etagen, welche durch Leitern miteinander verbunden waren. Die ursprünglichen Etagen sind über die Jahrhunderte verrottet. Es gibt einige wenige Türme, wo die Etagen nachempfunden wurden. Diese Türme, so wie den in Kilkenny (St. Canices Kathedrale), kann man besteigen. Glockenturm Der irische Name Cloigtheach heißt, ins Deutsche übersetzt, Glockenturm. Daher haben viele Historiker über lange Zeit behauptet das Mönche den Turm mehrfach am Tag bestiegen hätten, um mit einer Handglocke, aus den spiralförmig angelegten Fenstern zum Gebet geläutet haben sollen. Aussichtsturm Andere Historiker wiederum behaupteten, dass die etwa 30 m hohen Türme sich ideal als Aussichtsturm geeignet hätten. In der Regel waren am oberen Ende des Turms in alle vier Himmelsrichtungen Fenster eingelassen. Somit konnte man von dort oben herannahende Gefahren erkennen und dann mit einer Handglocke auf diese Gefahr hinweisen. Fluchtturm Tür des Rundturms von Clonmacnoise Wenn man sich die Türme jedoch etwas näher anschaut, dann stellen Sie fest, das die Türen zwischen 2 und 8 m über dem Erdboden angebracht sind (in der Regel 3,50 m bis 4...

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