Kategorie: Geschichte

Gallarus Oratorium

Das Gallarus Oratorium wird oft als ältestes Gebetshaus Irlands bezeichnet. Niemand weiß jedoch, wo diese Behauptung herstammt. Im deutschen Wikipedia steht auch das das angeblich aus dem 8. Jh. stammende Gebäude auf dem Gelände einer ehemaligen Klostersiedlung (7. Jh.) stehen soll. Tatsächlich haben umfangreiche Ausgrabungen ergeben, dass es dort nie eine frühchristliche Siedlung gab. Die Lage Das Gebetshaus steht auf einem Privatgelände im Westen der irischen Halbinsel Dingle. Man kann es erreichen indem man entweder auf dem Privatparkplatz parkt und im Besucherzentrum Eintritt bezahlt, oder man fährt an dem besagten Parkplatz vorbei, parkt wild auf einer engen Straße und...

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Lynchjustiz tatsächlich irischer Abstammung?

In Irland wird weitgehend behauptet das der Begriff Lynchjustiz irischer Abstammung sei. Eine der Geschichten geht wie folgt: Eine der Gründerfamilien der Stadt Galway war die Familie Lynch. Diese Familie war traditionell die Richterfamilie der Stadt. Das Amt des Richters wurde von Generation zu Generation weitergereicht. Die Lynch’s waren dafür bekannt das sie Wert auf Zucht und Ordnung in ihrer Stadt legten. Eines Tages soll der Sohnemann, als Beklagter, vor seinem Papa gestanden haben. Vorgeworfen wurde ihm Diebstahl, also ein minder-schweres Delikt. Der Vater war so empört darüber das der eigene Sohn die Familie in ein schlechtes Licht rückte...

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Boykott – der Ursprung liegt in Irland

Der Begriff Boykott fand seinen Weg in die internationalen Wörterbücher im Jahre 1880. Das war die Zeit des irischen Landkrieges. Als für einige Bauern in der irischen Grafschaft Mayo im Jahre 1880 die Ernte entweder ausfiel oder dermaßen schlecht war, dass sie kaum in der Lage waren ihre Familien zu ernähren, forderten die irischen Bauern einen Pachtnachlass von 25%. Der damalige Verwalter der Flächen, Captain Charles Boycott, bot lediglich 10% Pachtnachlass. Dies führte letztendlich dazu das nicht nur die betroffenen Bauern, sondern die gesamte Bevölkerung Charles Boycott mieden. Boycott fand kein Personal um seine Ernte einzufahren. Auch hatte er...

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Charles Stewart Parnell

Der ungekrönte König Irlands, wird er oft genannt. Einer der bedeutendsten Politiker Irlands der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Wenn man Charles Stewart Parnell kurz umschreibt, hört sich das in etwa so an: “Charles Stewart Parnell war wahrscheinlich der bedeutendste Protestant Irlands der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Als Protestant machte er sich für die Rechte der Katholiken stark. Er forderte Gleichberechtigung auf jeder Ebene – inklusive Landbesitz. Er brachte die irische Sache sogar in die USA. Allerdings wurde sich der ungekrönte König Irlands selbst zum Verhängnis. Er verliebte sich in die Frau eines Parteigenossen. Es kam zu einer handfesten...

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Daniel O’Connell – Befreier der Katholiken

Über 200 Jahre wurden die Katholiken Irlands unterdrückt. Mit dem ausrollen der protestantisch anglikanischen Kirche durch den englischen König Heinrich VIII verlor die katholische Bevölkerung Irlands ihre Menschenrechte. Wenn man sich weigerte sich der neuen Konfession anzunehmen wurde man gesellschaftlich ausgegrenzt. Man durfte über keinerlei Grundbesitz verfügen, konnte keine öffentlichen Ämter ausüben und durfte nicht innerhalb der Stadtmauern Irlands leben. Es ging soweit, dass zeitweise katholische Priester, welche sich dem Verbot widersetzten, durch Kopfgeldjäger gejagt wurden. Mit Daniel O’Connell sollte sich das ändern. Daniel kam aus einem alteingesessenen irischen Hause in Kerry. Durch die englische “Landreform” verlor die katholische...

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