Autor: Wolfgang Lolies

Boykott – der Ursprung liegt in Irland

Der Begriff Boykott fand seinen Weg in die internationalen Wörterbücher im Jahre 1880. Das war die Zeit des irischen Landkrieges. Als für einige Bauern in der irischen Grafschaft Mayo im Jahre 1880 die Ernte entweder ausfiel oder dermaßen schlecht war, dass sie kaum in der Lage waren ihre Familien zu ernähren, forderten die irischen Bauern einen Pachtnachlass von 25%. Der damalige Verwalter der Flächen, Captain Charles Boycott, bot lediglich 10% Pachtnachlass. Dies führte letztendlich dazu das nicht nur die betroffenen Bauern, sondern die gesamte Bevölkerung Charles Boycott mieden. Boycott fand kein Personal um seine Ernte einzufahren. Auch hatte er...

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Aschermittwoch für Eilige

Nach Absprache mit seinem Pfarrgemeinderat hat der römisch katholische Pfarrer Paddy Mooney, von der St. Patrick’s Gemeinde in Glenamady (Grafschaft Galway), entschieden seinen Gemeindemitgliedern die Aschenkreuz Spendung am Aschermittwoch in Form einer Art “Drive-In” Service zu verabreichen. Die Idee ist, dass der eilige Katholik vor die Kirche fährt, dort durch das heruntergelassene Autofenster die Segnung empfängt und weiterfährt. Die Tatsache das das Kirchengelände über eine Zufahrt verfügt, welche durch ein Tor zum Hauptportal der Kirche führt und dann durch ein anderes Tor das Kirchengelände wieder verlässt ist ideal. Diese Art Schnell-Segnung soll den doch so beschäftigten Christen des heutigen...

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Irische Wälder sollen wachsen

Vor etwa 10.000 Jahren war mindestens 80% der Gesamtfläche Irlands bewaldet. Die ersten Siedler rodeten kleine Flächen. Über die folgenden Jahrtausende wurde mehr und mehr Holz für wirtschaftliche Gründe geschlagen. Ab Mitte des 16. Jahrhunderts gab es kein Aufhalten mehr. Das ging bis in’s frühe 18. Jahrhundert. Ab dem frühen 18. Jahrhundert haben britische Großgrundbesitzer wieder begonnen ihre Flächen zu bewalden. Doch das war nicht von Dauer. Als es ab dem späten 19. Jahrhundert zu den lang überflüssigen Landreformen kam und die katholische irische Landbevölkerung Parzellen als Eigentum bekamen, waren diese Flächen sehr klein. Um wirtschaftlich das meiste aus diesen...

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1 Jahr, 11 Tote und und 64 Millionen Euro später

Vor einem Jahr berichtete ich über eine Schießerei im Dubliner Regency Hotel und äußerte im Rahmen des Beitrages das es wahrscheinlich der Anfang einer Reihe von Vergeltungsschlägen sein wird. Ein Jahr später zählen wir in diesem Zusammenhang 11 Tote. Fast jeden Monat wurde eine Person regelrecht hingerichtet. Manchmal auch zwei. Hier handelt es sich um zwei Familien (Clans). Auf der einen Seite haben wir die Kinehans und auf der anderen Seite die Hutch. Die Kinehan Gang geht jetzt soweit das sie auf Gerry Hutch eine Millionen Euro Kopfgeld ausgesetzt haben. Sie wollen ihn lebendig, um ihn zu Tode zu foltern....

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Charles Stewart Parnell

Der ungekrönte König Irlands, wird er oft genannt. Einer der bedeutendsten Politiker Irlands der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Wenn man Charles Stewart Parnell kurz umschreibt, hört sich das in etwa so an: “Charles Stewart Parnell war wahrscheinlich der bedeutendste Protestant Irlands der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Als Protestant machte er sich für die Rechte der Katholiken stark. Er forderte Gleichberechtigung auf jeder Ebene – inklusive Landbesitz. Er brachte die irische Sache sogar in die USA. Allerdings wurde sich der ungekrönte König Irlands selbst zum Verhängnis. Er verliebte sich in die Frau eines Parteigenossen. Es kam zu einer handfesten...

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