Extreme Witterungsbedingungen häufen sich in Irland. Extrem kalte Winter mit Schneefall, gewaltige Stürme und heiße Sommertage, ohne die gewohnten Schauer, machen den Iren zu schaffen. Das sind sie nicht gewohnt.

Irland ist eine Insel des gemäßigten Klimas. Keine allzu kalten Winter, keine allzu heißen Sommer und gemäßigter Niederschlag in Form von Schauern ist die Norm.

Von Überflutungen zur Dürre

Vor zwei Wochen hatten wir bereits tagelange Hitzewellen mit Temperaturen von zwischen 25 und 30 Grad Celsius. Nachdem es daraufhin eine Woche lang, mit um die 15 Grad, schon fast zu kühl war, haben wir jetzt wieder Temperaturen um die 30 Grad. Das soll für mindestens zwei Wochen so bleiben. Vielleicht nicht ganz so heiß, aber sehr warm und trocken.

Vor wenigen Wochen klagten die Landwirte Irlands über zu viel Niederschläge. Sie wussten nicht wohin mit den Tieren. Der Boden vieler Weiden war einfach zu weich. Es herrschte eine nationale Viehfutter Krise. Heute beten sie für etwas Regen.

Der fehlende Niederschlag hatte über die vergangenen Tage den Vorteil das man auf die Weiden und Felder kam. Es konnte Silage und Heu geschnitten werden. Heu wird in Irland in der Regel nicht erzeugt, weil es in der Regel einen zu hohen Feuchtigkeitsgrad hat und das Trocknen des Heus zu teuer ist.

Wasserrationierung

Jetzt wird es ernst. Das irische Amt für Wasserwirtschaft hat erklärt das in einigen Regionen Irlands die Wasservorräte eng werden. Es ist vorprogrammiert, so die Behörde, dass die Wasserversorgung der irischen Haushalte rationiert wird. Dublin wird als größtes Ballungsgebiet Irlands mit Sicherheit nicht verschont bleiben.

Schwimmunfälle erwartet

Die wenigsten Iren können schwimmen. Auch in dieser Hitzeperiode wird es wieder zu Todesfällen kommen. Die meisten Iren trauen sich in der Regel so weit ins Wasser das sie noch stehen können. Verlieren sie den Halt, oder springen sie in zu tiefe Gewässer, spielen sie mit ihrem Leben.