Seit dem 1. Februar ist es für die meisten Iren Frühling. Dieser Glaube geht zurück zu heidnischen Zeiten. Die Iren leben auch heute noch nach dem Kalender der Druiden.

Am 1. Februar wird auch seit Menschengedenken die Heilige Brigid gefeiert, unter anderem die Schutzheilige der Landwirte und Neugeborenen. Die Landwirte Irlands wissen das für sie mit dem St. Brigid’s Tag der Frühling beginnt. Symbolisch gesehen steht der Zusammenhang zwischen der Heiligen Brigid und den Neugeborenen für den Neuanfang, der Geburt eines neuen Lebens – dem Frühling.

Über die vergangenen Jahre hat das irische Wetteramt versucht den Iren beizubringen, das meteorologisch gesehen, der Frühling “erst” am 1. März (für den Rest Europas 21. März) beginnt. Doch die Iren wollen dies nicht wahrhaben. Auch die Natur nicht. Die ersten Blüten schlagen aus und die Tage sind bereits viel länger als noch vor wenigen Tagen.
Der irische Frühling ist etwas ganz besonderes. Man riecht ihn regelrecht. Der wilde Stechginster strahlt den Betrachter regelrecht an. Die Sonne streichelt einem sanft über das Haupt. Endlich, der irische Frühling ist da.