Irland ist eine absolute Trauminsel. Jedes Jahr strömen zigtausende Menschen auf die grüne Insel um sie zu erkunden. Wenn man sich allerdings einmal die Zahlen etwas näher anschaut, stellt man schnell fest, dass die überwiegende Mehrheit der Besucher entweder Dublin, oder die Westküste besuchen. Die Ostküste, bzw. die Mitte Irlands wird fast komplett vernachlässigt.

Während über die Sommermonate sich die Konvois von Mietwagen und Reisebusse entweder durch Dublin quälen oder in Reih und Glied entlang der Westküste fahren, träumt die wunderschöne Ostküste Irlands vor sich hin. Ein wahres Smaragd, was geradezu darauf wartet entdeckt zu werden. Dabei gibt es entlang der Ostküste so viel zu sehen.

Alleine schon die 385 km lange Antrim Coast Road in Nordirland ist eine traumhaft schöne Strecke. Auf der einen Seite tobt der Atlantik, auf der anderen Seite thronen majestätische Steilklippen. Schottland ist teilweise so nah, man hat das Gefühl man könne es berühren.

Wenn man sich weiter über Belfast nach Dublin arbeitet, kann man von dort aus wunderschön über den Süden der Grafschaft Dublins nach Wicklow, Wexford, Waterford und Cork fahren. Entlang dieser Strecke gibt es endlos viele Möglichkeiten anzuhalten und atemberaubende landschaftliche Eindrücke zu verinnerlichen.

Es ist wie verhext das jedermann/frau unbedingt an die Westküste Irlands muss, wenn der Osten vor sich hin träumt und wie ein Dornröschen nur darauf wartet endlich wach geküsst zu werden.