Wie Sie der anglo-irischen Geschichte abgewinnen können, war das nachbarschaftliche Verhältnis über Jahrhunderte hinweg mehr als gespannt. Sogar noch zur Jahrtausendwende gab es ganz besonders, aber nicht nur, im ländlichen Irland sehr viele anti-britische Ansichten.

Dies hat sich über die letzten 15 Jahre gewaltig verändert. Ganz besonders ab 2010, mit der Entschuldigung von David Cameron bezüglich des “Bloody Sundays” im Januar 1972, sollte ein neuer Abschnitt beginnen. Dieser Entschuldigung folgte der erste Staatsbesuch eines britischen Monarchen in der Republik Irland. Dieser wiederum, hatte einen Gegenbesuch von Präsident Michael D. Higgins zur Folge hatte.

Großbritannien ist der wichtigste Handelspartner der Republik Irland. Auch kulturell sind die beiden Nationen eng miteinander verknüpft.

Die Briten stellen darüberhinaus auch die meisten ausländischen Touristen. Viele Iren sind über die vergangenen Jahrzehnte nach Großbritannien um dort zu arbeiten und haben sich dort in den Ruhestand begeben.