Auch heute noch ziehen Frauen, ganz besonders im Arbeitsleben, den Kürzeren. Obwohl etwa 46% (46% EU-Schnitt) aller Erwerbstätiger in Irland Frauen sind, stellen sie

33% (33% EU-Schnitt) Führungskräfte
80% (67% EU-Schnitt) Bürokräfte und verwandte Berufe
66% (64% EU-Schnitt) Dienstleistungsberufe und Verkäufer
8% (11% EU-Schnitt) Handwerks- und verwandte Berufe

Verdienstgefälle

Eine der Grundsätze der EU, im Rom-Abkommen (1954) gefestigt, ist die Gleichstellung zwischen Mann und Frau. Nicht nur im Arbeitsverhältnis, aber auch dort.

Im Jahre 2008 verdiente eine Frau im EU-Durchschnitt 17,3% weniger als ein männlicher Kollege,  die gleiche Arbeit verrichtete. Im Jahr 2013 ist im EU-Durchschnitt das Gefälle auf 16,4% abgefallen. Über große Fortschritte kann man hier nicht reden.

Falsche Welt in Irland

In Irland lag 2008 der Unterschied bei 12,6%, also unter dem EU-Durchschnitt. Allerdings schaffte man es in Irland tatsächlich, die Lage für die weiblichen Arbeitnehmer weiter zu verschlechtern. Da für 2013 keine irischen Zahlen vorliegen, müssen wir mit den Daten für 2012 vorlieb nehmen, wonach Frauen tatsächlich 14,4% weniger verdienten als ihre gleichwertigen männlichen Kollegen.

Hier geht es zur offiziellen Eurostat Pressemitteilung.