Am 22. Februar habe ich meine neue Gruppe in Empfang genommen.
Richtig nette Leute aus Oberfranken. Es ist eine Gruppe mit religiösem Hintergrund, allerdings keine Pilger, sondern eine Bildungsreise.

Soweit ist alles ganz gut gelaufen. Bis vorhin.

Der Tag strahlt uns an

Heute morgen hatten wir einen wunderbaren Start zum Tag. Wir verließen Dublin mit Ziel Powerscourt. Dort angekommen hatten wir strahlenden Sonnenschein. Kalt, aber schön.
Nach neunzig Minuten ging es weiter zur frühchristlichen Anlage von Glendalough. Auch hier strahlte uns die Sonne regelrecht an.
Zunächst einmal entschieden wir uns Mittag zu machen.
Danach ging es auf die Anlage.

Vom Regen in die Traufe

Während meiner Führung fing es leicht an zu schauern.
So ein Gemisch aus Regen und Graupel.
Ich dachte mir nichts weiter und schlug zum Ende der Besichtigung vor, dass wir zum oberen See spazieren.
Das ist ein 20 – 25-minütiger Weg. Die Gruppe war einverstanden.
Wir waren ca. 10 Minuten unterwegs als sich auf einmal der Himmel öffnete. Es fing in Strömen an zu gießen. Der Regen sollte sich dann zu einem heftigen Hagel entwickeln.

Am Bus angekommen waren wir alle bis auf die Knochen durchnässt.

Falsches Hotel

Weiter ging es nach Kilkenny. In Kilkenny angekommen ist mein Fahrer an “unserem Hotel” vorbeigefahren. Er wollte zum Pembroke, aber meiner Erkenntnis nach waren wir im Ormonde.
Also, Bus drehen. Das ist bei einem solchen Geschoss nicht immer einfach. Endlich fuhren wir beim Ormonde Hotel vor.
Ich gehe vor um die Gruppe anzumelden. Hinter mir 22 nasse Personen, samt Gepäck.
Als ich endlich dran war, schaut mich die Dame an der Rezeption an und meint: “wir haben keine Buchung für eine Gruppe”. Mir blieb fast das Herz stehen.
Ich schaute in meine Unterlagen und konnte meinen Augen nicht glauben. Wir waren nicht im Ormonde Hotel, sondern im Hibernian Hotel in der Ormonde Street. Wie peinlich!!!

Nachdem ich dies kurz der Gruppe mitgeteilt habe, sind dann 22 nasse Menschen, samt Gepäck hinter mir her zum richtigen Hotel. Kein böses Wort, kein verärgertes Gesicht, sondern durchweg mit Humor. Das sind die Oberfranken.

Bleibt dran – ich weiß es bleibt spannend. Und wer den Blog noch nicht abonniert hat, tut es jetzt, oder?