Zehn Jahre später und dieses Projekt hat noch nicht stattgefunden. Im Jahre 2005 wollte zur Weihnachtszeit niemand wertvollen Ausstellungsraum für das Projekt bereitstellen. Der Rubel rollte.
Ab 2008 hatten wir uns in  einer Wirtschaftskrise befunden. Allerdings war ich seitdem anderweitig sehr eingespannt und konnte das Projekt nicht aufgreifen.

Jetzt bin ich so weit

Jetzt brauche ich ein Schaufenster für Weihnachten 2015. Wenn ich nicht in Irland finde, dann helfen Sie mir eins in Deutschland, Österreich oder der Schweiz zu finden. Das Phänomen der Einsamkeit kennt keine Grenzen.

Artikel über das Projekt
Die Einsamen und ihre Einsamkeit

Was ist Einsamkeit?
Wir sind von einsamen Menschen umgeben und sehen sie nicht. Tausende und Abertausende Menschen leben Woche für Woche, ohne auch nur ein einziges Gespräch mit jemanden zu führen.

In unserem Bekannten- und Verwandtenkreis, oder in unserer Nachbarschaft gibt es Menschen, die an ihrer Einsamkeit verzweifeln. Die nicht in der Lage sind auf andere Menschen zuzugehen.
Menschen, die im Laufe ihrer Einsamkeit vielleicht jegliches Selbstvertrauen verloren haben.

 Ich gehe in die Einsamkeit, inmitten einer Menschenmasse

Um das Bewusstsein in der Öffentlichkeit, bezüglich dieses Phänomens zu stärken, habe ich mich entschieden, über Weihnachten, für eine Woche (sieben Tage und sieben Nächte) in ein Schaufenster zu ziehen. Dort zu essen, trinken, schlafen, lesen, spielen  –  kurz, zu leben.
In Einsamkeit, inmitten einer Menschenmenge.
Die Menschen sehen mich, ich sehe sie.
An dieser Stelle werde ich über dieses Projekt berichten.

Ich möchte damit erreichen, dass wir uns in unserem Umfeld hin und wieder umschauen und diese einsamen Menschen erkennen.
Mit ein wenig Zeit, können wir diesen Menschen helfen, aus ihrer Einsamkeit herauszubrechen.

Noch habe ich kein Schaufenster für dieses Projekt. Bill Browne, von der EVENING ECHO Zeitung hat jedoch meinen Aufruf erhört und versucht mir mit dem obigen Zeitungsartikel auf die Sprünge zu helfen. Der Artikel ist am Montag, dem 15.08.2005 erschienen.

Bei diesem Projekt geht es nicht darum Gelder zu sammeln, sondern darum, das allgemeine Bewusstsein diesbezüglich zu stärken.