Ich bin ein deutschsprachiger Reiseleiter und reise mit deutschsprachigen Gästen durch Irland.

Schauen Sie bitte erst kurz hier herein.

Im Sommer 2002 wurde mir eine Gruppe angeboten, eine Gruppe, die hauptsächlich aus Rollstuhlfahrern bestand.

Rollstühle vor dem Reisebus zur Mittagspause

Mittagspause in Clonmacnoise

Ich überlegte nicht zweimal und akzeptierte die Gruppe, ohne mir darüber im Klaren zu sein, was mich erwarten würde.
Ich sollte bald herausfinden, daß diese Gruppe eine neue Erfahrung für mich sein sollte, eine Erfahrung, die ich nie vergessen sollte.

Fotostopps, Toilettenstopps, Mittagspausen wann immer und wo immer, sollte nicht das sein, was ich gewohnt war.
Die Gruppe war unwahrscheinlich „pflegeleicht” und sehr geduldig. Nie hörte ich auch nur ein böses Wort über irgendjemanden oder irgendetwas, während sich die Gruppe auf irischem Boden befand.

Jameson Whiskeybrennerei, Dublin

Jameson Whiskeybrennerei, Dublin

Ich war äußerst beeindruckt von den achso freundlichen und ewig glücklichen Menschen.
15 Monate sind diese Eindrücke in meine Kopf herumgeschwirrt, bis ich mich entschieden habe ein Projekt durchzuführen, wobei ich darstellen kann, wie es annähernd ist „im Rollstuhl zu leben”.