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Urlaub in Irland

Irland ist ein absolutes Paradies für Menschen, die einfach einmal abschalten wollen. Ob Kultur, Clubbing, frühchristliche oder prähistorische Geschichte, Wandern, Reiten, sportliche Veranstaltungen - was man sich auch vorstellen kann, Irland bietet es. Ob Trubel in Städten wie Dublin, Cork, Limerick, Galway, Derry oder Belfast, oder regelrechte Einsamkeit in Regionen wie Antrim, Donegal, Sligo, dem Burren, Beara Halbinsel oder West Cork. Das Wetter ist nicht so schlecht wie es immer behauptet wird, doch darf man/frau gerne Kleidung für jede Witterung mitbringen. Neben der Natur steht der Mensch in Irland im Mittelpunkt. Die ungebrochene und ehrlich gemeinte Freundlichkeit der Iren gibt es sonst nirgends auf diesem Planeten. "Es gibt keine Fremden, sondern nur Freunde die sich noch nicht kennen" ist nicht nur so dahin gesagt.

Gesellschaft & Kultur

Die kleine Insel Irland ist kulturell kaum zu schlagen. Mit vier Literaturnobelpreisträgern haben sie unter anderem ihre Spuren hinterlassen. Auf der gesamten Insel gibt es zahlreiche Museen, Galerien und Theater. Staatliche Museen und Galerien sind in Irland kostenlos.

Gesellschaftlich heben sich die Iren vom Rest Europas durch eine sehr eigene Mentalität ab. Die Iren haben sehr viel Zeit. Nicht nur für einander, sondern fürs Leben insgesamt. Ein Volk der Widersprüche. Auf der einen Seite freundlich, gelassen und weltoffen, auf der anderen Seite stur und temperamentvoll.

Geschichte

Die Iren sind seit einigen Jahren dabei ihre Geschichte neu aufzuarbeiten. Das prähistorische Irland wird mit Hilfe von Gentechnologie neu ergründet. Hier sind die Iren mitunter weltweit führend. Hier hat es sich z. B. herausgestellt das die Kelten nie eine so große Rolle in Irland gespielt haben, wie es gerne dargestellt wird. Auch das frühchristliche Irland wird neu unter die Lupe genommen. 'Was für eine Rolle spielte der Heilige Patrick tatsächlich?' ist ein Gegenstand dieser Aufarbeitung.
Waren die Wikinger tatsächlich die bösen blutrünstigen Räuber wie sie über Jahrhunderte gerne dargestellt wurden? Oder sind sie ein wesentlicher Bestandteil einer frühen Zivilisation Irlands gewesen?

Die Römer oder Napoleon haben ihren Weg nie nach Irland geschafft. Den ersten und zweiten Weltkrieg erlebten die Iren aus einer ganz anderen Perspektive als der Rest Europas. Die irische Geschichte - eine andere Geschichte.

 

Landwirtschaft in Irland

Die Landwirtschaft in Irland hat schon immer eine sehr wichtige gesellschaftliche Rolle gespielt. Irland wurde als römisch-katholischer Bauernstaat gegründet. Der Bauer Irlands war einer der Säulen der Gesellschaft und ist es auch heute noch. Es ist nicht lange her als junge Menschen den Höfen Irlands den Rücken kehrten. Sie schämten sich regelrecht für ihre Wurzeln. Die letzte große Wirtschaftskrise sollte dies ändern. Viele junge Menschen haben sich nicht nur wieder ihrer Wuzeln erinnert, sondern sind heute stolz sich Nahrungsmittelerzeuger zu nennen. Die landwirtschaftlichen Betriebe stagnieren in der Größe und sind ein wesentlicher Faktor der irischen Wirtschaft.

Stellenwert der Religion

Wenn man heute sagt das Religion bei weitem nicht mehr den Stellenwert hat wie noch vor wenigen Jahren, dann ist das zwar wahr, aber auch irreführend. Irland wurde als römisch-katholischer Bauernstaat gegründet. Bis 1973 waren verfassungsrechtlich Kirche und Staat miteinander verbunden. Das ist heute nicht mehr der Fall. Trotzdem hat die Kirche in Irland heute immer noch einen viel höheren Stellenwert als in vielen anderen Regionen Europas. Wenn man heute einen jungen Iren fragt was für eine Rolle Religion im täglichen Leben spielt wird er wahrscheinlich sagen "keine".
Wenn man jedoch bedenkt, das die irische Flagge "grün - weiß - orange" mit dem Grün die Katholiken, dem Orange die Protestanten des Landes und das Weiß den ewigen Frieden zwischen diesen Volksgruppen zum Ausdruck bringen soll - spielt Religion bereits bei der irischen Staatsflagge eine Rolle. Man mag jetzt denken, 'naja, die Flagge stammt aus dem 19. Jahrhundert' und damit dürfte man auch Recht haben. Jetzt füge ich jedoch hinzu, dass auch heute noch 96% aller Grundschulen von den Kirchen geführt werden, dass über 80% aller Standesbeamten Pfarrer sind, dass zum Tagesbeginn und Tagesende im irischen Parlament gebetet wird und das zweimal am Tag im staatlichen Rundfunk die Angelus gespielt wird. Mit anderen Worten, die Kirche ist allgegenwärtig, doch die Iren nehmen dies schon gar nicht mehr wahr.

Sport und die Iren

Die Iren sind regelrechte Sportfanatiker. Sie spielen auf der sportlichen Weltbühne zwar keine großartige Rolle, aber das ist nicht wirklich wichtig. Irische Sportler welche bei internationalen Wettkämpfen antreten werden von ihrem Volk wie Helden gefeiert. Ob sie gewinnen oder nicht. Wenn die Iren sagen "dabei sein ist alles", dann meinen sie das auch und sagen es nicht nur so daher.
Gewalttätige Ausschreitungen gibt es am Rande sportlicher Veranstaltungen in Irland grundsätzlich nicht. Bei ausverkauften Fußballspielen (bis zu 82.000 Zuschauer) sitzen die Fans gemischt auf den Rängen. Es wird Vollbier ausgeschenkt. Die Polizei die im Einsatz ist regelt lediglich den Verkehr. Man freut sich und feiert zusammen, aber schlägt sich nicht.

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